Der Kinderzuschlag (KiZ) unterstützt Familien mit bis zu 297 Euro pro Kind und Monat. Doch die Berechnung ist komplex: Mindesteinkommen, Mietkosten, gleitende Anrechnung – viele Familien verschenken bares Geld, weil sie ihren Anspruch nicht kennen.
Dieser Rechner führt Sie in wenigen Schritten durch alle relevanten Szenarien: Vom schnellen Anspruchs-Check über die detaillierte Höhenberechnung bis zur Simulation von Gehaltserhöhungen und Wohngeld-Kombinationen.
Schnelle Prüfung, ob Sie die Grundvoraussetzungen für den Kinderzuschlag erfüllen. Ideal für die erste Orientierung.
Berechnen Sie Ihren voraussichtlichen KiZ-Betrag basierend auf Einkommen, Mietkosten und Familiengröße.
Testen Sie, ob sich mehr Gehalt trotz KiZ-Anrechnung lohnt oder ob Sie unter dem Strich weniger haben.
Prüfen Sie, ob Sie KiZ und Wohngeld kombinieren können – oft entsteht Wohngeldanspruch erst durch den KiZ.
Sie müssen eigenes Erwerbseinkommen haben. Als Paar mindestens 900 Euro brutto, als Alleinerziehende mindestens 600 Euro brutto pro Monat. Reine Grundsicherungsempfänger sind ausgeschlossen.
Ihr Einkommen plus Kindergeld, KiZ und eventuelles Wohngeld muss ausreichen, um den Bedarf Ihrer Familie zu decken. Andernfalls wäre Grundsicherung vorrangig.
Verdienen Sie mehr als Ihren eigenen Bedarf, wird der KiZ zu 45 Prozent angerechnet. Von jedem zusätzlichen Euro bleiben Ihnen also 55 Cent.
Redaktionell & fachlich geprüft am: 29.09.2026
Selbst wenn Ihr berechneter Kinderzuschlag nur gering ausfällt, lohnt sich der Antrag in den meisten Fällen. Denn mit der Bewilligung des KiZ lösen Sie automatisch weitere Leistungen aus:
Diese Leistungen können zusammen schnell mehrere hundert Euro im Monat ausmachen – unabhängig von der Höhe Ihres KiZ-Betrags.
Durchschnittliche Auszahlungsbeträge und Bewilligungsquoten nach Bundesland (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)
Hinweis: Daten dürfen unter Quellenangabe verwendet werden.
💡 Diese Daten dürfen unter Nennung der Quelle frei verwendet werden.
Der Kinderzuschlag beträgt maximal 297 Euro pro Kind und Monat. Die tatsächliche Höhe hängt von Ihrem Einkommen, den Mietkosten und der Anzahl der Kinder ab. Verdienen Sie mehr als Ihren eigenen Bedarf, wird der KiZ zu 45 Prozent angerechnet.
Kinder in Ausbildung oder Studium können bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld und damit auch Kinderzuschlag erhalten. Eigene Einkünfte des Kindes (Ausbildungsvergütung, BAföG) werden auf den KiZ angerechnet, aber nicht auf das reguläre Kindergeld.
Unterhaltsvorschuss wird als Einkommen des Kindes betrachtet und zu 45 Prozent auf den Kinderzuschlag für dieses Kind angerechnet. Das reguläre Kindergeld bleibt hingegen anrechnungsfrei.
Ja, KiZ und Wohngeld können kombiniert werden. In vielen Fällen entsteht der Wohngeldanspruch erst durch den KiZ, da dieser das Einkommen so erhöht, dass die Mindesteinkommensgrenze für Wohngeld erreicht wird. Stellen Sie beide Anträge parallel.
Durch die gleitende Anrechnung (45 Prozent) lohnt sich fast jede Gehaltserhöhung. Von jedem zusätzlichen Euro Netto behalten Sie 55 Cent. Nur in seltenen Grenzfällen kann es zu einem "Abrutschen" kommen – nutzen Sie den Gehalts-Check in diesem Rechner.
Der KiZ wird in der Regel für 6 Monate bewilligt. Danach müssen Sie einen Weiterbewilligungsantrag stellen. Während der Bewilligungszeit bleibt die Auszahlung konstant, auch wenn Ihr Einkommen leicht schwankt.
Der Antrag wird bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit gestellt. Dies kann online über den KiZ-Lotsen oder per Formular erfolgen. Die Bearbeitung dauert in der Regel 4-6 Wochen.
Ihr Bruttoeinkommen muss mindestens 900 Euro (Paar) bzw. 600 Euro (alleinerziehend) betragen. Liegen Sie darunter, ist vorrangig Grundsicherung zu beantragen.
Der Bedarf der Eltern setzt sich zusammen aus den Regelsätzen (563 Euro Alleinerziehende, 2 × 506 Euro Paar) plus einem Anteil der Mietkosten.
Der maximale KiZ beträgt 297 Euro pro Kind. Liegt Ihr Nettoeinkommen unter dem eigenen Bedarf, erhalten Sie den vollen KiZ. Darüber hinaus wird das Mehr zu 45 Prozent angerechnet.
Unsere Ratgeber und Generatoren basieren auf der strikten Auswertung aktueller Gesetzestexte. Sie werden von Jan (Projektleitung) & Team entwickelt und durch unser Netzwerk aus Fachberatern regelmäßig auf fachliche Korrektheit geprüft.
Wichtiger Hinweis: Unser Tool generiert Standardvorlagen zur Selbsthilfe und ersetzt keine anwaltliche Einzelfallprüfung.
Sie wissen nicht genau, wo Sie anfangen sollen?
Nutzen Sie unseren Digitalen Lotsen. Er führt Sie in wenigen Klicks zielsicher zum passenden Ratgeber, Rechner oder Generator für Ihr Anliegen.
💡 Fehler entdeckt oder ein technisches Problem? Helfen Sie uns, die Tools aktuell zu halten. Schreiben Sie uns gerne eine kurze Nachricht.